Baustellen auf dem Niddaradweg

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.Aktuelle Baustellenhinweise
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In den nächsten Jahren wird der Niddaradweg für Sie weiter ausgebaut und vorhandene Schäden behoben. Das geht leider nicht ganz ohne Baustellen:

Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Abschnitte aktuell von Baumaßnahmen und Sperrungen betroffen sind.

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Umleitung des Niddaradweges und R 4 im Bereich Nieder-Wöllstadt

Sperrung des Weges ist unbedingt zu beachten, Kontrollen sind vorgesehen

Im Zuge der Brückenbauarbeiten in Nieder-Wöllstadt muss aus Sicherheitsgründen auch der Niddaradweg bzw. der Hessische Fernradweg R 4 in diesem Bereich gesperrt werden. Es ist eine Umleitung ausgeschildert, die aufgrund des bestehenden Wegenetzes leider etwas großräumig ausfällt. Der Zweckverband Regionalpark Niddaradweg bittet darum, die Sperrung des Weges unbedingt zu beachten und die ausgeschilderte Umleitung zu nutzen. Das dient der eigenen Sicherheit der Fahrradfahrer und Fußgänger.

Im Bereich der Baustelle sind große Baumaschinen und Lkw im Einsatz, die den Niddaradweg benutzen müssen. Das kann zur Gefährdung des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs führen. Um das zu vermeiden, ist der Weg dort gesperrt.

In den vergangenen Tagen musste jedoch beobachtet werden, dass insbesondere der Fahrradverkehr nicht nur die Sperrung missachtet, sondern sogar die Bauzäune an der Baustelle beseitigt und beschädigt hat. Des weiteren wurden die Bauarbeiter beschimpft. Diese Verhalten ist für den Zweckverband nicht hinnehmbar. Die Sperrung ist unbedingt zu beachten. Es werden zukünftig Kontrollen an der Baustelle durchgeführt und die Missachtung der Sperren wird geahndet.

Um nicht zu diesen Mitteln greifen zu müssen, appelliert der Zweckverband an die Wegenutzer/innen, zu ihrer eigenen Sicherheit den gesperrten Bereich zu beachten und die Umleitung zu benutzen.

Karben, den 19. August 2011

 

 

Neubau der Niddabrücke zwischen Nieder-Wöllstadt und Burg-Gräfenrode

Daten und Fakten zum 1. Spatenstich am 4. August 2011

Am 3. August wurde mit dem Neubau der Niddabrücke zwischen Nieder-Wöllstadt und Burg-Gräfenrode begonnen. Zum symbolischen „Ersten Spatenstich“ fanden sich vor Ort zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Zweckverbandes Regionalpark Niddaradweg, der Kommunen, der verschiedenen Genehmigungsbehörden, der Baufirmen und des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen als Fördermittelgeber ein. Den symbolischen Spatenstich nahmen die beiden Bürgermeister Alfons Götz (Wöllstadt) und Guido Rahn (Karben) sowie Detlef Kummer vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen vor. Rahn ist zudem Vorsitzender des Zweckverbandes Regionalpark Niddaradweg, Alfons Götz sein Stellvertreter.

Daten und Fakten zum Brückenneubau

  • Es wird eine einfeldrige Aluminium-Fachwerktrogbrücke mit einer Stützweite von ca. 24 m errichtet. Die lichte Fahrbahnbreite beträgt 2,50 m.

  • Sie ist eine reine Fußgänger- und Fahrradbrücke.

  • Die Baukosten betragen rund 270.000 Euro und werden zu 75 Prozent vom Land Hessen bezuschusst. Erst mit diesem Zuschuss des Landes Hessen konnte die Finanzierung des Bauwerkes durch den Zweckverband gewährleistet werden.

  • Der Neubau der Brücke wurde erforderlich, da Untersuchungen des Brückenbauwerkes festgestellt haben, dass diese nicht mehr Stand sicher ist. So wurde festgestellt, dass die Gründung wenige Zentimeter unter der Oberkante Gelände auf Schotter, Splitt bzw. Magerbeton erfolgte, so dass die Fundamente nahezu keinerlei Einbindetiefe besitzen. Aus statischer Sicht und unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Technik, müsste eine umfangreiche und aufwändige Sanierung der Bauwerksgründung erfolgen. Des weiteren bestehen baustoffliche Schäden am gesamten Überbau. Die Sanierung der Brücke wurde auf 250.000 bis 300.000 Euro geschätzt, der nicht bezuschusst worden wäre.

  • Aufgrund dieser Schäden war die Brücke Anfang 2010 nur noch bedingt nutzbar. Während der Nidda-Hochwasser musste sie in Gänze gesperrt werden, da für die Standsicherheit keine Gewährleistung mehr übernommen werden konnte.

  • Die Niddabrücke ist jedoch ein wichtiger Bestandteil des Regionalparks Niddaradweg und bindet Burg-Gräfenrode, Kaichen und Nidderau an diese Regionalparkroute an.

  • Des weiteren ist sie ein wichtiger Betsandteil der regionalen Radwegeverbindung Hanau – Friedberg / Bad Nauheim, die vom Regionalverband FrankfurtRheinMain festgelegt wurde.

  • Daher beschloss der Zweckverband im Januar 2009 den Neubau der Niddabrücke als Bestandteil des 2. Bauabschnittes zum Ausbau des Niddaradweges.

  • Daran schlossen sich Planungen und Abstimmungen zur Baugenehmigung und zur Finanzierung / Bezuschussung der Maßnahme an.

  • Am 4. August 2010 wurde die Neubaugenehmigung, einschl. Naturschutzrechtlicher Genehmigung durch den Wetteraukreis erteilt.

  • Am 29. Oktober 2010 wurde die Förderung des 2. Bauabschnittes einschließlich des Brückenneubaus bewilligt.

  • Die Brücke befindet sich in einem Natura 2000-Gebiet. In der Zeit vom 1. März bis 31. Juli (Brut- und Setzzeit) dürfen zum Schutz der Fauna keine Baumaßnahmen durchgeführt werden. Die Baustelle hätte ruhen müssen. Daher wurde entschieden, erst im August mit dem Abriss zu beginnen und die Maßnahme in einem Zuge durchzuführen.

 Bauablauf

  • In den ersten zwei Wochen erfolgt der Abbruch der jetzigen Brücke durch die Firma Leinweber Transporte GmbH.

  • Mitte August bis Mitte Oktober erfolgt die Errichtung der beiden Widerlager durch die Fa. Böning GmbH.

  • Gemäß Bauzeitenplan ist dann bis Ende Oktober der Überbau durch die Firma Glück GmbH vorgesehen.

  • Mit Fertigstellung der Brücke wird dann der Radweg zwischen Niddabrücke und Ilbenstadt (B 45) neugebaut. Der Wegeneubau ist abhängig vom Fertigstellungsdatum der Brücke und den Witterungsverhältnissen im Spätherbst.

Karben, den 4. August 2011

 

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